Samstag, 22. August 2009


Der Hahn (Symboltier) kratzt es aus dem Mist:
„Léiffrawéschdag“
Fest der keltischen Brotmutter Lammas zum 1.August
verschoben und zweckentfremdet
auf den christlichen 15. August
(kopieren nur mit Quellennachweis Luxbierger& Frénn-Matriarchin)

Wer die Bücher des bedeutenden luxemburger Theologen-Philosophen Johann Engling online über book.google.lu gelesen hat oder sich die Bücher aus der Nationalbibliothek ausgeliehen hat, dem wird so richtig bewusst welcher patriarchal, frauenfeindlichen Paulus-Willibrord Firma, wir Frauen seit Jahrtausenden aufgesessen sind. Bücher datiert aus dem Jahre 1866 über Sankt Grein alias Hl. Quirinus und den sogenannten Klöppelkrieg. Dabei wäre es von äusserster Bedeutung, dass der Vatikan endlich zur Wahrheit fände, den Frauen den Platz am Sternenhimmel einzuräumen der ihnen zusteht um damit die Realität auf die universalen Menschenrechte hin zu befruchten. Die Gleichwertigkeit von Mann und Frau beginnt nämlich am Götter/Innen Himmel.
Die Arroganz mit der so mancher Theologe die keltischen Bräuche dem Christentum einverleibt, sie aber vorher zweckentfremdet hat, verballhornt, spottet jeglicher Intelligenz. Ich bin so voller Wut, dass ältere Frauen sich noch immer freiwillig und recht naïv ihre Rechte abnehmen lassen, das Selberdenken noch immer an der Kirchtüre abgeben. Dies beginnt vor allem in der Spiritualität, wo Frauen nicht zu höheren Ämtern gelangen, bis heute Göttinnen nicht mehr zugelassen sind, nur Magd des Herrn, welche an bestimmten Tagen mal zur Muttergottes aufsteigen darf, mal sogar zur Himmelskönigin wird, aber immer schön liniengetreu unter patriarchaler Aufsicht, dem göttlich-männlichen Diktat. Dabei müssten doch Religionen heutzutage dies falsche Zeugnis endlich begraben, der Wahrheit huldigen zum Wohle der Menschheit. Anstatt, dass immer mehr an weiblicher Schöpferkraft in der Zivilgesellschaft verlorengeht. Vor allem Mütter und Grossmütter, welche die Werte in der Familie hochhalten sollten, es aber leider nicht mehr im richtigen Masse tun. Die Familie ist abgeschafft, die matriarchale Frauengemeinschaft auch, seitdem der Mann 4.000 v. Chr. Besitzansprüche stellte und heute der Feminismus auch komplett danebenliegt. Alles matriarchal Bestückte und Religiöse, wird hauptsächlich von Engling, stellvertretend für die ganze Vatikan-Mannschaft, als Götzendienst verteufelt. Eine Kapelle über eine Quelle oder den Brunnen geworfen und irgend einen bärtigen Märtyrer aufgeprofft.
Einige klerikalen Autoritäten sprechen davon, dass man die alten Bräuche der Matronen, der Schicksalsfrauen oder die Drei Hl. Frauen in den neuen christlichen Glauben einverleibt hat um den Bauern den Übergang in die neue christliche Religionswerteskala zu vereinfachen. Eine bodenlose Frechheit, denn es ist überall bestens bekannt, dass wenn man einen alten Brauch partout nicht los wird, man ihn einverleiben muss, ihn aber vorher noch möglichst zweckentfremden, den wahren Ursprung verschleiern bei Gott. Man hat zielbewusst den neuen Christenmenschen von vorne herein entmündigt und ihm ein Konstrukt untergeschoben, ein Konstrukt, das man auf die Jahrhunderte hin aber immer noch entlarven kann durch der Kirche eigene Theologen wie Johann Engling z.B. Das Denken des semitisch- homosexuellen Paulus, den Artemis-Diana von Ephesus womöglich mit ihrer Vollbusigkeit total erschlagen hat, zusammen mit der Machtgeilheit des Mörderkaisers Konstantin, haben berechnend das Christentum salonfähig gemacht und zur Staatsreligion erkoren. Konstantin gab sich als Gott aus und ernannte seine eigene Mannschaft, die Bischöfe. Dabei gibt es heute mannigfach gebildete Leute welche sich dies nicht mehr gefallen lassen und in der Vergangenheit graben und Schicht für Schicht abtragen bis sie alles entlarvt haben. Ist nicht schwer, gibt doch überaus viele Denkmäler und Kultstätten die man einfach nicht als christlich einstufen kann. Die Geschichtsforscher, Historiker usw, vor allem jene welche sich mit Märchen, Sagen und Legenden auseinandersetzen wissen, dass das Meiste aus des Volkes Weisheit entsprungen ist, es aber einiger Talente bedarf diese Fakten richtig einzuordnen und zu interpretieren. So befassen sich auch immer mehr studierte und unstudierte Bürger und BürgerInnen mit unsern Vorfahren den Kelten, denn die semitisch-orientalischen Geschichtchen passen heute irgendwie nicht mehr so richtig ins europäische Bild. Und wenn, fällt der Ideenklau sofort auf. Man hat anderswo kopiert z.B. bei den Ägyptern und ganze Klöster haben sich die Köpfe eingeschlagen, wer wohl am Besten das Analphabetenvolk manipulieren könne. ngc

Das weiblich-ländliche D-Bayern lässt sich heute noch belügen, man konnte es am Feiertag übers Bayrische Fernsehn genau feststellen. Hier einige online-Ausschnitte aus patriarchal-christlichen Ableitungen der Kräuterweihe am 15. August: Lange bevor es ein Erntedankfest im Oktober gegeben hatte, war das höchste Marienfest im Sommer dazu auserkoren, Maria für die üppige und prachtvolle Vegetation zu danken. Seit Alters her werden an diesem Tag selbstgebundene sogenannte Kräuterboschen, die kunstvoll aus Gartengemüse, Heilkräutern, Ähren und Blumen zusammengesteckt sind, vor den Altar gelegt, um sie weihen zu lassen. Jahr für Jahr sammeln die Pfrontener Kräuter- und Trachtenfrauen Pflanzen und binden diese zu hohen, säulenförmigen "Kräutersangen" zusammen. Diese auch "Kräuterboschen" genannten Gebinde werden dann im Verlaufe des Festgottesdienst zu Maria Himmelfahrt geweiht. Die Wurzel dieser Kräuterweihe reichen weit bis zu den Ur-Mysterien der Menschheit zurück. Besonders die Kelten hatten eine besondere Beziehung zu Kräutern und Bäumen.(Immerhin vortrefflich bemerkt). Als beste Sammelzeit der Kräuter gilt die Spanne von Himmelfahrtstag bis zum 14. September, dem Tag der Kreuzerhöhung.

Auch die Sankt Pöltener (Austria) haben den Mut online die wahren Wurzeln des alten Brauches aufzuzeigen und auf die Kelten hinzuweisen in ihrem Text: Kräuter vom Himmel“: Manchmal dürfen wir einen Blick ganz tief zurück in die Dunkelheit der Geschichte tun. Dann sind wir fast immer berührt. Wir erschauern, wenn uns ein Freund erzählt, der kleine Feldweg, auf dem wir gerade gehen, sei vor 2000 Jahren eine wichtige Römerstrasse gewesen. Wir staunen, wenn wir vor jener plumpen runden Frauengestalt aus Willendorf stehen (die Skulptur der Venus von Willendorf ist gemeint) von der uns die Forscher sagen, dass sie vor 25.000 Jahren von einem Künstler geformt wurde. Vielleicht ahnen es die meisten Christen nicht, aber die Kräuterweihe, die zum Brauchtum des großen Festes Mariä Himmelfahrt gehört, lässt uns sehr weit zurückblicken – zunächst 1.300 Jahre, und dann in vorchristliche Zeiten. Überraschend ist, wie weit dieser Brauch zum Fest Mariä Himmelfahrt zurückreicht. Das Fest selber wird schon im fünften Jahrhundert gefeiert, das müssen wir uns einmal vergegenwärtigen – vor dem Jahr 500! Und wenig später, unter dem Heiligen Bonifatius, im Jahr 743, wurde die Kräuterweihe unter die Schirmherrschaft der Muttergottes gestellt. Früh schon gehörten also Mariä Aufnahme in den Himmel und Kräuterweihe untrennbar zusammen, so dass das Fest bald volkstümliche Namen trug wie „Unser Frauen Würzweih“ und „Buschelfrauentag“.

Das weiblich-katholische Bayern lässt sich seit dem 8. Jahrhundert irreführen, in München (wie in Luxemburg) steht Maria auf der Mondsichel, ist also eine Fruchtbarkeitsgöttin. Wieso sollte eine „Göttin“ mit Leib und Seele im Himmel aufgenommen werden? Solch ein Irrglauben kann doch nur unreifen Männerhirnen entsprungen sein. Maria war immer FruchtbarkeitsGöttin in vielen Völkern unter vielen Namen (Isiskult, Astarte, Ashera, Artemis-Diana von Ephesus, Ariadne von Kreta, Freya, Brigid, Danu, Rosmerta, Epona). ngc

Aber unsere Zeitreise ist noch nicht vorbei. Wie in so vielen Fällen stehen wir hier vor einem Fest, bei dem die frühe Kirche im Rahmen der Heidenmission ein uraltes Fest „getauft“ hat. Der Glaube, dass Pflanzen vom Augustvollmond an besonders „zauberkräftig“ sind, geht auf alte germanische und keltische Bräuche zurück. So feierte man zu Ehren des Gottes Lug in der Mitte des Augusts das Fest des Sonnengottes, der mit der Hitze auch den Pflanzen Kräfte verleiht. Missionare wie Bonifatius gaben oft bestehenden heidnischen Festen einen christlichen „Spin“, um den Übergang zum Glauben für die Neubekehrten zu erleichtern.
Solche arroganten Aussagen sind an Überheblichkeit nicht zu übertreffen in derselben patriarchalen Richtung wie Johann Engling. Diskriminieren noch im Nachhinein das grosse Wissen über Pflanzen und Käuter keltischer Druiden und Druidinnen, weiser Hebammen und Käuterfrauen, die ersten Apotheker und Apothekerinnen. ngc

Pfarrkirche Roisdorf schreibt online: Diese Bedürfnisse nahm die Kirche, als sie den Heiden im frühen Mittelalter das Wort Gottes verkündete und sie zum christlichen Glauben bekehrte, durchaus ernst. Anstatt die Bräuche, die sich um die Heilkräuter rankten, einfach als Teufelswerk zu beseitigen, (viele verteufelten lieber nach dem Vorbild v. Johann Engling) gab man ihnen eine neue, christliche Form: Es entstand die Segnung der Kräuter am Tag des Festes Mariä Himmelfahrt, am 15. August, also in der Zeit, in der viele der wichtigsten Heilkräuter gesammelt wurden. Die vom Priester gesegneten und in den Häusern aufbewahrten Kräuter wurden zur Abwehr von Krankheiten oder bedrohlichen Situationen wie Unwettern benutzt - etwa, indem man Kräuterbüsche bei Gewittern verbrannte, so dass der würzige Rauch das ganze Haus durchzog und man dabei darum betete, dass der Blitz nicht in das Haus einschlagen möge. Bei der Kräutersegnung handelt es sich um einen Brauch, der bis in graue Vorzeit hineinreicht und durchaus noch vorchristliche Wurzeln hat. Zu allen Zeiten haben die Menschen das Bedürfnis verspürt, Gott - unter welchen Gestalten sie ihn auch immer verehrten (guter Ansatz, doch der Name der Göttin wird vermieden) - dafür zu danken, dass er ihnen mit den Kräutern der Felder, Wiesen und Wälder Mittel gegen die vielen bedrohlichen Krankheiten gegeben hatte. Gleichzeitig versuchte man, mit dem Segen der Gottheiten die heilende Kraft der Kräuter, von der man durchaus magische Vorstellungen hatte, zu stärken. Dies taten zum Beispiel auch die alten Germanen, die die einzelnen Heilkräuter unter den besonderen Schutz von bestimmten Göttern stellten.
Hexen-online.org schreibt online aus matriarchaler Sicht: Im Jahreskreisfeste der Kelten- Gottheiten, die mit diesem Fest in Verbindung gebracht werden. Lammas - eine sehr alte keltische Göttin, die hochverehrt wurde. Lammas bedeutet "Brotmutter". Sie war also eine Getreidemutter, Erntegöttin und Fruchtbarkeitsgöttin. Taillte - (irisch-keltisch) Sie galt als Verkörperung der Naturkräfte und des Erdbodens und war die Ziehmutter und Amme des Lichtgottes Lugh. An diesem Fest können aber auch alle anderen Erntegötter, Getreide- und Korngötter, Muttergottheiten und Fruchtbarkeitsgötter verehrt werden, z.B. Demeter, Gaia, Ceres u.s.w. Lammas 1. August. Allgemeines: Lammas ist das erste Erntefest und der Beginn der Haupternte. Wahrscheinlich hat es ein älteres Fruchtbarkeitsfest ersetzt. Auch Lammas ist, wie die meisten anderen Hochfeste, ein Feuerfest, aber auch ein Erdfest und Fruchtbarkeitsfest. Lammas bedeutet "Getreidemutter". Es ist eines der ältesten Feste überhaupt und symbolisiert die Wiedergeburt und die Erfüllung, sowie den Überfluß. In vielen Kulturen wird dieses Fest als der jahreszeitliche Tod angesehen - ein Wendepunkt im Ablauf der Natur. Die Vegetation stirbt - die Ernte muß eingefahren werden, um Platz für neues Leben und Wiedergeburt zu schaffen und den Kreislauf von Neuem beginnen zu lassen. In den letzten Wochen konnten wir Beeren, Gemüse und Kräuter ernten, doch das wichtigste Nahrungsmittel - das Getreide - wird jetzt reif. Außerdem beginnt die Ernte von Äpfel, Birnen und andere Früchten. Auch die Bauern beginnen mit der Haupternte. Im Verlauf des Frühlings und Sommers haben die Menschen freudig, aber auch besorgt beobachtet, wie Korn und Obst gewachsen sind, und immer noch ist die Ernte nicht sicher vor plötzlichen Schlechtwettereinbrüchen oder Trockenheit
Andere Bezeichnungen Fest der ersten Früchte, Hlaf-mass ( altengl. = loaf-mass, "Laib-Messe", Fest des Brotes ), Schnitterfest, Kornfest, Kräuterweihe. Noch einiges zur Bezeichnung "Lughnasad". Die Bedeutung besagt, so erfahren wir meist, daß es "zu Ehren des Sonnengottes "Lugh" gefeiert wird. Ein genauerer Blick in die mythologischen Quellen und das irische Brauchtum offenbart, daß an Lughnasad nicht Lugh selbst gefeiert wurde, sondern daß dieser das Fest zu Ehren seiner Ziehmutter Taillte begründete. Lughnasad bedeutet : "das Erinnerungsfest des Lugh", wobei diese sprachliche Form sich eben auf "das Fest des Lugh für Taillte" und nicht für ihn selber bezieht, was später falsch interpretiert wurde. Es ist die Zeit der Ernte dessen, was man gesät hat. Man bereitet sich vor innerlich Abschied von diesem Jahr zu nehmen. Es ist also eine weitere Möglichkeit der Danksagung für die bisherigen Gaben. Früher wurden an diesem Tag oft Menschenopfer dargebracht, heute werden zu Lammas symbolische Kornpuppen und Brotkrumen geopfert und ins Feuer geworfen. Die letzte Garbe, spielte eine ebenso bedeutungsvolle Rolle wie die erste, welche schweigend geerntet wurde. Unsere Vorväter glaubten nämlich, im Korn wohne ein Dämon, ein unberechenbarer Geist, den die Schnitter in seiner Ruhe störten. Also mußte er von einem Stück gemähten Feldes ins andere fliehen, bis ihm nur noch die letzte Garbe übrig blieb. In und mit ihr war der Korngeist endlich gefangen. Die letzte Garbe blieb oftmals zusammengebunden stehen, sie wurde nicht geschnitten und war das Ernteopfer für die Vögel oder sie sollte als die Kraft und die Fruchtbarkeit in die Saat für das nächste Jahr eingehen. Deshalb mengte man die Körner der letzten Garbe unter das Saatgut. Zur Eröffnung der Erntezeit stehen hier nicht nur das Getreide und Brot im Mittelpunkt, sondern auch die Kräuter, daher gibt es neben der Bezeichnung Schnitterfest auch noch die Kräuterweihe. Bei den Kelten war es das große Sommertreffen, um Ernteangelegenheiten abzusprechen und für das kommende Jahr zu planen. Es waren die letzten großen sommerlichen Feste des Jahres, und zu einer Zeit, als lange Reisen noch beschwerlich und im Winter oft unmöglich waren, war es den Menschen wichtig, diese Gelegenheit für soziale Kontakte und verschiedene Angelegenheiten zu nutzen. Man versuchte Streitfälle zu klären, stammespolitischen Entscheidungen zu fällen und sie dienten nicht zuletzt auch als Treffpunkt für die verstreut wohnenden Verwandten und als "Heiratsmarkt".
Es gab den Brauch der "Tailltean marriage", der informellen Hochzeit, die für ein Jahr und einen Tag, bis zum nächsten Lughnasad-Fest, Gültigkeit hatte. Dann konnte das Paar entscheiden, ob man weiterhin zusammenbleiben und dies mit einer richtige Hochzeit besiegeln, oder die Verbindung lösen und auseinandergehen wollte. Weiterhin ging es durchaus auch um ganz persönliche Dinge, das Ernten eigener Erfolge: Es gab Wettkämpfe und Spiele, auf die man sich den Sommer über vorbereitet hatte, die Pferdezüchter präsentierten stolz ihre besten Tiere, die Handwerker verkauften Gerätschaften, die für die Ernte gebraucht wurde. Ebenso wichtig war es jedoch, Opfer und Rituale für eine gute Ernte zu vollbringen, der Natur für das sommerliche Wachstum zu danken und zu wünschen, daß man gut über den bevorstehenden Winter kam und die Ernte erfolgreich verlaufen würde und reichlich ausfallen würde. Die Erntekronen, die bis zum nächsten Jahr im Haus oder Stall angebracht werden, begründen im keltischem Glauben, wie auch der Ursprung vieler heute noch stattfindenden August-Jahrmärkte, Erntefeste u.s.w., so auch der Vieh -Trieb. An Lammas wurden Pferde und Kühe durch tiefes Wasser getrieben, um sie für das kommende Jahr vor Krankheiten zu schützen.

Matriarchat -eine gewaltfreie Gesellschaft, schreibt online: Fest der Getreide-Ernte im August: Schnitterfest, Lammas, Lugnasad. Im August wird in bäuerlichen Gesellschaften ein großes Fest anlässlich der Schnitterernte gefeiert - das ist die Ernte der Feldfrüchte, das Getreide also, die geschnitten oder gemäht werden (in älterer Form schnittern). Sobald man alles Korn und anderes Getreide eingeheimst hat, ist es Brauch, einen Schmaus zu geben, wozu auch Musik und Tanz gehören und andere Lustbarkeiten, wie - Hammel und Hahnentänze. Der Hahn besitzt eine sichelförmige Schwanzfeder, die wie die Sichel zum Mähen in Verbindung mit der Mondsichel, also dem Mondzyklus steht, in dessen Rhythmus alle Feld- und Erntearbeiten ablaufen. Die gebogenen Hörner machen den Hammel ebenfalls zum Mondsymboltier. Ist beim Kornschnitt die letzte Handvoll Getreide geschnitten, so heißt es: "Wir haben den Hahn gefangen", d.h. wir befinden uns im Einklang mit der Zeit. Beim Hahnentanz, einem Wetttanz, kam dem besten Tänzer ein Hahn als Preis zu, was doppeldeutig sein kann, denn als "Hahnfeder" wird auch ein wildes, ausgelassenes Mädchen bezeichnet.

Schamanca AnamCara-schreibt online: Wir waren den ganzen Tag unterwegs, sammeln Kräuter für die Kräuterweihe zum letzten Augustvollmond. Ich mag die alten Bräuche sehr, aber ohne ihnen das verlogene Mäntelchen der katholischen Kirche umzuhängen. Großmutter lehrte mich, dass alle Heilkräuter, die vor dem Frost geerntet werden, bis zum letzten Augustvollmond gepflückt sein müssen. Das ist dieses Jahr der 16.08.... ich bin fast fertig, muss mich beeilen, die Ernte ist dieses Jahr überreichlich.
Fazit für die Zukunft: Die katholische Kirche wäre gut beraten, die Kräutersegnungen von den Frauen vornehmen zu lassen, dies käme vor allem der Wahrheitsfindung zugute. Frauen brauchen keinen Gott-Vater, sie haben die göttliche Gabe Leben zu schenken und bewegen sich konstant an sämtlichen Gefilden des Lebens bis hin zum Tode. Seit ewigen Zeiten haben ihre Bitt-und Danksagungsrituale an Naturkultstätten wie Waldlichtungen, Höhlen und markanten Bäumen an Quellen und Flüssen stattgefunden. Ohne die tatkräftige Mitwirkung der Frauen könnte der Verein Vatikan heute noch glatt einpacken. Wenn wir die Wurzeln dieser alten Bräuche richtig erkennen, die halben Wahrheiten als Lügen strafen, könnten wir getrost feiern. Die alten Bräuche wieder vermehrt hochleben lassen und vor allem diejenigen die sie seit über 30 Jahren hochhalten ohne diesen Gott-Vater-Christusmantel, wie es die Hagia.de-der Matriarchatsforschung seit 30 Jahren tut und dafür umso stärker bekämpft wird.

In einigen Gegenden, vor allem in den Städten sind diese Bräuche fast nicht mehr zu finden. Umso wichtiger ihren wahren Ursprung wieder kundzutun. Eines unserer Sprichwörter zeigt noch diesen alten Brauch auf: „behuel dech oder du kriss de Wésch an d‘Déppen“. Im Übrigen bestand dieser „Krautwésch“ aus Heilpflanzen und Getreidepflanzen, Gartengemüse und Zierpflanzen. Das Gemüse kam in die Suppe um die ganze Familie gesund zu erhalten. Die Getreidepflanzen dienten dem Brotbacken, der Name der keltischen Göttin Lammas bedeutet Brotmutter. Der Krautstrauss kam an die Eingangstüre oder wurde später in den Hergottswinkel hinterm Kreuz in der Bauernstube zum Trocknen aufgehängt, sollte alle Bewohner des Hauses beschützen. Der Strauss vom letzten Jahr wurde bei Gewittern in einer gusseisernen Pfanne verbrannt und durch die Ställe getragen, denn etwas Geweihtes sollte nicht einfach weggeworfen werden. Der würzige Dampf sollte Stallungen und Vieh vor Unheil und Krankheiten schützen. Diese Aktivität lenkte dann vom angstmachenden, heftigen Gewitter ab. Ein Verstorbener bekam den „Kräuterwisch“ mit in den Sarg. Traditionen und Rituale halten eine Gemeinschaft zusammen. Im patriarchalen Christentum haben Männer den Strauss gebunden und die Kinder durften ihn zur Kirche bringen Es gibt nur einen Weg diesem wertvollen alten Brauch gerecht zu werden: Männer dürfen den Kräuterwisch binden wenn sie möchten, doch es dürfen nur die Frauen diese Kräutersträusse segnen, da dieser Tag in manchen Gegenden berechtigt als Frauentag bezeichnet wird, sogar zum Landfrauentag erkoren.
Nun, mit dem patriarchalen Vater-Unser werden wir es wohl nicht mehr schaffen, der keltischen Brotmutter Lammas Ehre zu erweisen. Genauso auch nicht der Ernährerin, die Göttin Artemis-Diana von Ephesus mit ihren vielen prallen Busen, welche der Paulusfabrik gar ein überaus grosser Dorn im Auge war. Zieht man den Vergleich bis in unsere Zeiten wo immer mehr alleinerziehende Mütter fürs tägliche Brot ihrer Kinder kämpfen müssen, wäre die Verehrung dieser Göttin Artemis von Ephesus von genau so grosser Bedeutung wie die Kräuterweihe der Landfrauen. Das Christentum aber hält krampfhaft an diesem „Vater unser“ (oft ein Vergewaltiger) fest, dieser überaus grossen Lüge patriarchaler Kriegsgötter die es fertig brachten die Kräuterhexen, ihr Wissen über Geburt und Tod auf den Scheiterhaufen zu bringen. Mancherorts wird die Geschlechtertrennung wieder durchgeboxt z.B. in Israel durch die Ultra-Orthodoxen Juden.

In Greiweldingen an der Luxemburger Mosel wurde heute das 25. Fest des „Krautwésch“ gefeiert mit Aufschneiden des Brotes und Weinumtrunk. Der Pfarrer blieb dabei der Brauch sei heidnisch! Doch wohl eher keltisch-matriarchal sagen wir! Ein Armutszeugnis, dass die Frauen welche am Fest teilnahmen, im Fernsehinterview, den Ursprung des Brauches nicht nicht! Nun, hoffen wir, dass nächstes Jahr mehr über den „Krautwésch“ gewusst ist wenn gefeiert wird zum Fest der Danksagung an die „keltische Brotmutter, die Göttin Lammas“ für eine gesegnete Ernte, auch die kommende, das tägliche Brot und eine Fülle von Küchen-und Heilkräutern. Je eher die werte Geistlichkeit einsieht desto besser, dass die Frauen selbst ihren Kräuterwisch in der Kirche segnen müssen. Vielleicht wird dann der Wert der Mutter als Ernährerin und Erzieherin in der Familie wieder bewusster. Gebete auf den Weg gebracht „Müttern“ in der heutigen Zivilgesellschaft gerechter zu werden. Sie sind Garant für den Fortbestand eines Volkes, seines Brauchtums. Genauso der Erhalt des Bauernstandes, Rebellion in der Landwirtschaft geschieht nicht in Brüssel, sondern in jeder Dorfkirche. Keltenspiele und Brauchtum, ja bei den christlichen Pfadfindern, aber die keltische Trinität-Muttergottheit ist und bleibt im Vatikan und den Bistümern noch immer grosses Tabu. Alles weiblich Göttliche unter dem Sammelbegriff „heidnisch“ verteufelt, gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser.
Ignoranz und Mangel an Bereitwilligkeit sich fortzubilden 70-80 jähriger fundamentalistischer Grossmütter, sind der Frauen grösster Feind, und beschleunigen den Untergang alter Traditionen. Es gibt nicht nur den Kampf der Geschlechter, sondern auch den „Zickenalarm“ zwischen Patriarchin und Matriarchin an dem sich das Patriarchat die Hände reibt. Doch wie lange noch, ehe der Islam über uns hereinbricht? Zickenalarm ist, wenn eine Nachbarinmutter 1 Kind zu einer Grossmutter 2 Kinder 2 Enkel sagt, Letztere hätte Schuld wenn die Kirche zur Moschee würde, weil sie nicht zur Kirche gehe. Was bitte schön, macht eine tagsüber im Familienverband eingespannte “Matriarchin” in einem total patriarchal bestückten Männerhimmel? Unter Patriarchin versteht man dem Patriarchat gehorsam-unterwürfige Frau. Welche nun arroganterweise glaubt, fortschrittlich Selberdenkende (Fr. Nietzsche) einfach zum Sündenbock stempeln zu können. Nur weil Letztere sich in „dieser“ Kirche weder vertreten noch aufgehoben fühlt. Dank der GetreideGöttin: Matriarchinnen lassen sich nicht von “nachwuchsschwachen” Ignorantinnen diskriminieren, weil die stagnierenden, klerikalen Methusalems die Zeichen der Zeit nicht erkennen. ngc 15.08.09